Ihre Asbest-Spezialisten: Abbruch, Sanierung & Instandhaltung (ASI-Arbeiten) gem. TRGS 519

Asbest ist ein giftiger Baustoff und die Demontage sowie Entsorgung von Resten aus Fassaden, Dächern, Wänden, Decken, Rohren, Kanälen, Nachtspeicheröfen usw. erfordert viel Professionalität. Unsere Experten verfügen über das nötige Knowhow und führen auch diese Arbeiten mit höchster Sorgfalt für Sie durch.

Das erledigen wir für Sie:

  • ASI-Arbeiten entsprechend TRGS 519, Anlage 4c
  • Abriss von Dächern und Fassaden
  • Sanierung asbesthaltiger Schwarzkleber- sowie Floor-Flexkleber-Platten
  • Demontage & Entworgung von Nachtspeicheröfen & -geräten
  • Abbruch-, Sanierungs- & Instandhaltungsarbeiten

Auch das erledigen wir für Sie:

1. Bedarfsermittlung
    Zuerst verschaffen wir uns einen Überblick über den Umfang der zu erledigenden Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten. Diese Analyse können wir telefonisch oder bei der Vor-Ort-Besichtigung erledigen. Sollte nach der Begehung immer noch unklar sein, ob asbesthaltige Bausubstanz vorhanden ist, entnehmen wir Proben und lassen diese analysieren.

2. Planung

    Wir übernehmen die zeitliche Planung und koordinieren die Abbrucharbeiten bei Ihnen.

3. Ausführung

    Alle Arbeiten werden von unseren geschulten Mitarbeitern mit äußerster Sorgfalt, sachgemäß und streng nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe durchgeführt.

Wissenswertes rund um Asbest

Pflichten für Bauleitungen
Was muss ab der Planung bis zur Vorbereitung und Vergabe von Abbrucharbeiten beachtet werden? Die Bauleitung ist verpflichtet Asbest suchen zu lassen, um Wohnende und Arbeitende vor gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Asbest zu schützen. Auch die Demontage eines Bauwerks muss die öffentliche Ordnung und Sicherheit gewährleisten – insbesondere Gesundheit und Leben stehen hierbei auf Grundlage gesetzlicher Verordnungen unter besonderem Schutz. Daher besteht die Verpflichtung, bereits vor dem Abbruch Asbest suchen und, wenn dieser entdeckt wird, ihn beseitigen zu lassen.
  • Die Arbeiten müssen von der Baustellenverordnung als „gefährliche Arbeiten“ eingeordnet werden.
  • Wenn auf der Baustelle verschiedene Arbeitgeber parallel/ nacheinander aktiv sind, so ist laut Baustellenverordnung ein passender Koordinator durch den Bauherrn zu bestellen.
  • Abbruchmaßnahmen müssen extra ausgeschrieben werden.
  • Ausschließlich spezialisierte Unternehmen, die die besonderen Ansprüche zur Beseitigung von Asbest erfüllen, dürfen beauftragt werden.
Asbest ist ein krebserregender Gefahrstoff Asbest ist ein höchst gefährlicher und krebserzeugender Stoff, wobei die größte Gefahr von feinen Asbestfasern ausgeht, die beim Abbruch asbesthaltiger Bauelemente freigesetzt werden. Wenn diese in die Lunge gelangen, ist die Entstehung bösartiger Erkrankungen möglich. Dabei sind nicht nur am Bau den Abbruch durchführende Arbeitende, sondern auch unbeteiligte, in der Nähe befindliche Menschen gefährdet. Diese besondere Verbreitungsweise macht das Ausmaß der Gefahr durch Asbest deutlich.
Aufspüren und Vorbereiten
Wie kann Asbest im Abbruchgebäude aufgespürt werden? Grundsätzlich ist immer vor einem Abbruch festzustellen, ob asbesthaltige Bauelemente oder -artikel vorhanden sind. Die Suche ist in folgende Schritte gegliedert: 1. Sämtliche Unterlagen sichten.
  • Brandschutzpläne & entsprechende bauaufsichtliche Vorschriften
  • Installationspläne der Lüftungs- & Klimaanlagen
  • Grundriss, Schnitt, Ausführungs- & Detailpläne
  • Auftrags- & Rechnungsdokumente
2. Feststellen, ob die Informationen aus dem Bauunterlagen sich mit der Situation im Abbruchhaus decken
  • Exakte Lokalisierung der asbesthaltigen Bauteile
  • Ermittlung asbesthaltiger Bauteile, deren Existenz in den Bauunterlagen nicht vermerkt ist
Was muss im Rahmen der Planung des Abbruchs beachtet werden? Wenn bei der Begehung nicht geklärt werden kann, ob Bauelemente Asbest enthalten, müssen Proben genommen und analysiert werden. Sollte es überraschend zum Fund von Asbest kommen, entstehen in der Folge unverhältnismäßig hohe Kosten, was jedoch durch eine sorgfältige Planung der Abbrucharbeiten vermieden werden kann. Tatsächlich kann es bei jedem Abbruch heutzutage zum Asbestfund kommen, denn in den 1970er Jahren war dieser Stoff in über drei Tausend Bauteilen enthalten. Damals wurden jedes Jahr ca. 170.000 t rohen Asbests importiert und drei Viertel davon zu Asbestprodukten für die Bauindustrie verarbeitet.
Unterscheidung von Asbestprodukten
1. Fest gebundene Asbest-/ Asbestzementprodukte Diese setzen erst durch mechanische Einwirkung, wie beispielsweise Zerbrechen oder Bohren, Fasern frei.
  • ebene/ profilierte Platten
  • Formstücke
  • Rohre
Diese Artikel finden sich v.a. in:
  • Fassaden- und Dachbekleidungen
  • Innenbekleidungen
  • Versorgungsleitungen (Wasser wie Abwasser)
  • Lüftungskanäle
  • Trennwände
  • Dachrinnen, Blumenkästen etc.
  • Asbestbelastete Bodenbeläge, «Flexplatten», als Platten ausgelegt, aus PVC bestehend, sowie weitere Füllstoffe werden als «fest gebunden» eingeordnet
2. Schwach gebundene Asbestprodukte Bei diesen Artikeln ist der Asbestanteil ausgesprochen hoch, da sie Asbestfasern sehr leicht an die Luft abgeben und, wie der Name schon sagt, diese nur schwach binden. Materialalterung oder minimale äußere Einwirkung, wie beispielsweise Erschütterung, können bereits die Freisetzung von Fasern bewirken.
  • Spritzasbest
  • Schaumstoffe
  • Leichtbauplatten
  • Stopfmasse
  • Pappe
  • Schnüre & Kordeln
Diese Artikel wurden bevorzugt im Bereich des Brandschutzes verarbeitet. So wurden schwach gebundene Asbestprodukte als Ummantelungen von Bauteilen aus Stahl, Holz und Stahlbeton verarbeitet.
  • Lüftungs- und Kabelkanäle
  • Kabelschächte
  • feuerhemmende Türen
  • Innenbeschichtung von Wänden/ Decken/ Öffnungen
  • Brandschutzklappen/ Kabeldurchführungen

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